Schweinehundleine 3.0, von Spiegeln und Spiegeleiern und dem Mut zur Transformation Teil 1

Juni 10, 2020
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Neues Jahr, neues Glück.

Letztes Jahr habe ich mich auf meinem Weg zu einem besseren Wohlbefinden noch von angebrochenen Wirbeln und gequetschten Füssen abhalten lassen. Ich dachte, vermessen wie ich manchmal bin, dass das kein gutes Jahr war … dann kam 2020.

UND um all meinen von Herzen geschätzten „esoterischen“ (das meine ich sehr liebevoll!) Freunden direkt den Wind aus den Segeln zu nehmen: ich weiß, nicht das Jahr ist gut oder schlecht, sondern das, was wir daraus machen😉

Dennoch: es kam Corona, es kamen Ängste, es kam die Zeit des Loslassen, es kamen im Freundeskreis und in meinem eigenen Leben sehr unschöne Nachrichten und Ereignisse.

„Krankheit“ kam in meinem eigenen Leben eigentlich nur in meiner Praxis vor. Ich selbst hatte und habe das Glück, von meinem Papa und dem lieben Gott, wem auch immer, eine gute Konstitution und eine ebenfalls exzellente Regenerationsfähigkeit geschenkt bekommen zu haben. Mit 40 mal eben ohne Vorbereitung einen Volksthriatlon zu absolvieren, zwar mit einem miserablen Ergebnis, aber immerhin gefinisht (und nicht als Letzte aus dem Wasser zu steigen, obwohl mein Vater im Vorhinein die DLRG informieren wollte), ist eine unvernünftige, aber respektable Leistung.

Bei meinem ersten Hexenschuss mit Anfang 40 habe ich noch gescherzt: „das macht der liebe Gott nur, damit ich mich besser in meine Patienten hineinversetzen kann“. … Die Lektion war: ich war vorher schon emphatisch genug, ich hätte nur besser auf meinen Rücken aufpassen sollen.

Bei manch anderen „Erkrankungen“ ist das nicht ganz so leicht. Die, mit der ich mich aktuell (wahrscheinlich aber schon etwas länger) konfrontiert sehe, gehört in die „Autoimmunerkrankungsreihe“. AUTOIMMUN = der Körper greift sich selbst an. Ich will das an dieser Stelle nicht weiter ausführen, aber die Konsequenz ist: kümmer Dich gut, achtsam und liebevoll darum, lass weg, was Dir schadet und gib Dir mehr von dem, was Dich nährt (immer!!!!!!).

Um an diesen Punkt zu kommen, habe ich mehrere Phasen durchlaufen, die viele von Euch kenne:

  • verneinen
  • noch einen drauf setzen (so schlimm ist es doch gar nicht, wenn ich zehn Stunden am Tag arbeiten kann)
  • Selbstmitleid
  • Wut
  • Ablenkung
  • die Schuld bei anderen suchen, …

Auf die schlaue Idee, dass das die Chance für einen Umbruch ist, bin ich erstmal nicht gekommen (dazu hing ich auch zu sehr im Hamsterrad, weshalb Corona auch für mich in dem Fall eine Chance bedeutete…).

Hier kommt unter anderem einer mehrerer Engelsmenschen in meinem Leben ins Spiel, der mir von einem Photographen erzählte…

…und hier beginnt die Transformation und das Ding mit den Schweinen, den Spiegeln und den Eiern… to be continued…

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